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Historie Ort Grünbach

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(700 - 830 m) ringsum Vogtlandwälder, Wasser, gesunde Luft

Lage
Auf dem Wendelstein-Höhenrücken des östlichen Vogtlandes, 3 km südlich der Stadt
Falkenstein und 8 km südwestlich der Stadt Auerbach, liegt der 1 730 Einwohner zählende Höhenluftkurort Grünbach.
Der Ort liegt am Eingang zum Naturpark Erzgebirge/Vogtland und im Naturschutzgebiet "Oberes Göltzschtal". Die Höhenlage beträgt durchschnittlich 700 m ü. NN.
Geschichte

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Auf dem Wendelstein-Höhenrücken des östlichen Vogtlandes liegt der 1730 Einwohner zählende staatlich anerkannte Erholungsort Grünbach am Eingang zum Naturpark "Erzgebirge-Vogtland" und im Naturschutzgebiet "Oberes Göltzschtal" in etwa 700 m Höhe. Seinen Namen verdankt er dem "grünen Bächel", das in Richtung Ortsteil "Siehdichfür" floß und in den Geigenbach mündete. Heute wird man allerdings vergebens nach ihm suchen, ein Falkensteiner Gardinenfabrikant hatte bereits im 19. Jahrhundert sein Wasser in einem Rohrsystem seinem Betrieb zugeleitet.

Grünbach wurde 1532 erwähnt, als das "newe dörfflein mit 8 Feuerstätten vor dem grünen Bächel". Seine Entwicklung fand inmitten dichter Wälder, fernab der Handelswege statt. Die Bewohner verdienten den Unterhalt durch Landwirtschaft und im Waldgewerbe, seit Ende des 18. Jahrhunderts auch in der Handweberei und 100 Jahre später in der Stickerei.

Entwicklung
Durch die zunehmende technische Weiterentwicklung wuchs Grünbach zu einem ansehnlichen Textilindustriestandort. Nach 1990 siedelte sich hauptsächlich gewerblicher Mittelstand an. Bedingt durch die waldreiche Umgebung konnte man sich als Urlauberdorf profilieren. Hier findet man ausgezeichnete Voraussetzungen; zur Verfügung stehen eine Turnhalle, 1 Hotel mit Versammlungs- und Tagungsräumen, Arzt und Zahnarztpraxis, Physiotherapie, Altenheim, öffentliche Sauna und Sportplatz.

Für Natur- und Wanderfreunde wird der Besuch des nahe der Ortsmitte aufragenden Wendelsteins (734 m), des geologischen Naturdenkmals Rehübelfelsen (780,2 m) mit seiner überkippten Falte im Süden der Gemeinde sowie das "Göltzschtalgesprenge" empfohlen.

Für Winterurlauber bieten ausgedehnte, schneesichere Hochflächen und Waldgebiete ideale Bedingungen Das Gebiet beginnt am Ortsausgang und erstreckt sich bis nach Schöneck.

Besonders hervorzuheben sind die Aktivitäten der Sportfreunde, des Feuerwehr-, Country-, Kultur-, Gewerbe-, Männergesangs- und Schnitzervereins. Sie sind alle engagiert tätig bei der Durchführung dorfgemeinschaftlicher Veranstaltungen wie Kirmes, Pfingstsingen, Dorfgemeinschaftsabend, etc. Einen besonderen Bekanntheitsgrad erreichten über Funk und Fernsehen die "Grünbacher Folkloristen". Die Gemeinde verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur; seit 1991 wird die Gemeinde mit Erdgas versorgt; 116 Gewerbebetriebe, Dienstleistungseinrichtungen, Bahnhof, Sparkasse, Kindergarten, Grundschule, Arztpraxen, Hotel und Turnhalle sind vorhanden. Die beiden Neubaugebiete fügen sich gut in die Gemeinde ein und bewahren die dörfliche Struktur.

Für das Dorf Muldenberg erfolgte am 1. März 1994 die Eingemeindung nach Grünbach, das 4 km entfernt liegt (2 abseits im Wald gelegene Ortsteile von Muldenberg, Kottenheide und Tannenberg, wurden bereits 1956 bzw. 1938 der Stadt Schöneck angegliedert). Einst ein Bahnknotenpunkt Richtung Chemnitz, Aue und Klingenthal, wurde der Haltepunkt 1996 geschlossen. Um das Dorf herum herrscht Wasserreichtum. Das Quellgebiet der Zwickauer Mulde liegt hier ebenso wie die 1921-25 erbaute Trinkwassertalsperre, deren Staumauer von 525 m zu den längsten Bruchsteinsperrmauern Europas gehört. Ein Flößerdorf und ein Badesee sind noch hinzugekommen. Ein Teil des unteren Floßgrabens wird seit 1992 als Schauflößstrecke genutzt und damit eine alte Tradition dieser Gegend wiederbelebt. Im Winter ist ein Skilift in Betrieb und die "Kammloipe" lockt ebenfalls viele Winterurlauber an.
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Grünbach um das Jahr 1927
Siedlung Grünbach um das Jahr 1927
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ehemals Posterholungsheim
Blick vom Wendelstein
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Ortskern Grünbach um das Jahr 1910
Wendelstein, Rissfälle,
Konzertsaal und Gasthof
"zum Wendelstein"
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ehem. Militärgenesungsheim
1903

ehem. Lazarett

(zur Verfügung gestellt von Andreas Trommer)